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Den richtigen Gürtel wählen: Länge, Breite und Schnalle

Einen Gürtel sieht man kaum, aber man bemerkt ihn, wenn er nicht passt: Ist er zu lang, hängt er herunter; ist er zu kurz, spannt er im ersten Loch; ist er zu breit, passt er nicht durch die Gürtelschlaufen. Drei Maße und zwei, drei Stilregeln genügen, um ihn richtig zu wählen.

Die richtige Länge finden

Die sicherste Methode: Nehmen Sie einen Gürtel, den Sie bereits tragen und der Ihnen passt, legen Sie ihn flach hin und messen Sie ihn vom Knick an der Schnalle bis zu dem Loch, das Sie benutzen. Das ist Ihre Länge.

Haben Sie keinen Gürtel zur Hand, messen Sie Ihren Bundumfang mit einem Maßband, dort, wo Sie Ihre Hose tragen, und über der Hose, und geben Sie dann einige Zentimeter für die Stoffdicke und das überstehende Ende hinzu.

  • Ein gut gewählter Gürtel schließt im mittleren Loch: So bleibt Spielraum, wenn Sie die Hose wechseln oder sich Ihre Figur verändert.
  • Das Ende sollte durch die erste Schlaufe nach der Schnalle reichen, aber nicht viel weiter.
  • Einen zu langen Ledergürtel kann ein Schuhmacher oft auf der Schnallenseite kürzen.

Die Breite wählen

  • Rund 3,5 cm: die klassische Breite eines Gürtels für Jeans oder Freizeithosen.
  • Rund 3 cm: ein eleganterer Gürtel für Anzughosen oder Stoffhosen.
  • Unter 2,5 cm: der schmale Gürtel, der in der Taille über einem Kleid, einer langen Bluse oder einer High-Waist-Hose getragen wird.
  • Breiter Gürtel oder Bindegürtel: Er betont die Taille über einem Kleid, einem Mantel oder einer Strickjacke, ohne durch die Schlaufen zu gehen.

Schauen Sie vor der Bestellung nach, wie breit die Schlaufen Ihrer Lieblingshose sind: Ein zu breiter Gürtel passt nicht hindurch.

Die Schnalle: Dorn, Ratsche oder Klickverschluss

  • Die Dornschnalle ist die gängigste: Ein Metalldorn greift in ein Loch. Einfach und robust, lässt sie sich Loch für Loch einstellen.
  • Die Ratschenschnalle (oder Automatikschnalle) braucht kein Loch: Der Riemen gleitet in die Schnalle und rastet auf die genaue Länge ein, auf den halben Zentimeter genau. Praktisch, wenn der Bauchumfang im Laufe des Tages schwankt.
  • Die Klickschnalle findet man vor allem an elastischen Gürteln: einklicken, ausklicken, nichts einzustellen.
  • Der Bindegürtel hat gar keine Schnalle: Er wird wie ein Band gebunden, je nach Outfit mehr oder weniger fest.

Welches Material wofür?

  • Leder bekommt mit der Zeit Patina und passt sich nach und nach der Form der Taille an. Das ist der Gürtel, den man jahrelang behält.
  • Kunstleder sieht ähnlich aus, kostet weniger und ist weniger regenempfindlich.
  • Stoff und Nylongurt sind leicht und waschbar: ideal fürs Wochenende, für den Sport oder die Arbeit im Freien.
  • Elastische Gürtel folgen den Bewegungen und bleiben auch im Sitzen bequem: beliebt zu einem Kleid oder einer fließenden Hose.

Den Gürtel auf das Outfit abstimmen

  • Zu Lederschuhen wählen Sie einen Gürtel aus derselben Farbfamilie: Schwarz zu Schwarz, Braun zu Braun.
  • Stimmen Sie das Metall der Schnalle nach Möglichkeit auf das Ihrer Uhr oder Ihres Schmucks ab: Gold zu Gold, Silber zu Silber.
  • Eine aufwendige Schnalle, im Western-Stil oder mit Steinbesatz, wirkt für sich allein: Lassen Sie sie im Mittelpunkt des Outfits stehen, zu einem unifarbenen Oberteil.

Pflege

  • Bewahren Sie einen Ledergürtel flach liegend oder an der Schnalle hängend auf, niemals eng aufgerollt: So behält er seine Form.
  • Wischen Sie Leder und Kunstleder mit einem trockenen Tuch ab; pflegen Sie Leder ab und zu mit einem farblosen Balsam.
  • Gürtel aus Stoff und Nylon werden von Hand in lauwarmem Wasser gewaschen, nach Möglichkeit ohne Schnalle.

Unsere Gürtel

Kostenloser Versand in Frankreich und Europa sowie 14 Tage Widerrufsrecht:

  • Damengürtel: schmal, breit zum Binden, elastisch, mit Nieten, mit goldenen oder steinbesetzten Schnallen.
  • Herrengürtel: Glattleder oder geprägtes Leder, Gürtel mit Ratschenschnalle, Westernschnallen.